Pfarrkirche St. Cosmas und Damian

Unsere Pfarrkirche St. Cosmas und Damian ist 1910/1911 anstelle einer zu kleinen Vorgängerkirche am gleichen Ort erbaut worden. Der Kirchturm ist allerdings älter und stammt aus der Barockzeit 1750. Deshalb hat man sich auch bemüht, den Kirchenneubau dem Barockstil anzupassen.

Es lohnt sich, in die Kirche hineinzugehen. Die kunstvoll gestalteten Altäre sowie die Kanzel sind aus der alten Kirche übernommen worden, die Pfarrer Montanus 1723 hatte errichten lassen.

Den Hochaltar ziert vor dem Tabernakel das Kreuz Christi. Darüber sieht man den auferstandenen Christus und über ihm wiederum ist Maria als Himmelskönigin dargestellt. Die Figuren li nks und rechts sind die Apostel Petrus uns Paulus und über ihnen die Ortspatrone Bödefelds St. Cosmas und St. Damian. Die Seitenaltäre aus dem Jahr 1755 zeigen rechts den Erzengel Michael sowie die Heiligen St. Barbara und St. Agatha und links den heiligen Josef als den Schutzpatron der Kirche, mit der hl. Mutter Anna und der hl. Elisabeth. Die Kanzel krönt Jesus Christus. Darunter sind die Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes zu sehen.

Gleich im Eingangsbereich links ist der sogenannte „Marienwinker abgeteilt. Ein Mescheder Künstler hat ihn 1936 gestaltet. Gegenüber rechts liegt in einer Wandnische die berühmte „Schwarze Hand“ von Bödefeld. Die Kirche in ihrer beeindruckenden Würde lädt ein zum Betrachten, zum Nachdenken und zum stillen Gebet.